Produktdatenblatt

Kurzbeschreibung

Das Produktdatenblatt (PDB) dient dazu, die fertigungstechnischen Anforderungen zur Herstellung eines Produkts möglichst umfassend zusammenzutragen. Basierend darauf kann dann die Technologierecherche mit einer klaren Zielvorstellung gestartet werden. Das PDB hilft die Vollständigkeit der Zielvorstellung hinsichtlich eines Bauteils oder Produkts zu überprüfen.

Das Produktdatenblatt (PDB) verfolgt das Ziel, die fertigungstechnischen Anforderungen zur Herstellung eines Produkts möglichst umfassend aufzunehmen, so dass basierend darauf, die Technologierecherche mit einer klaren Zielvorstellung gestartet werden kann. Das PDB hilft die Vollständigkeit der Zielvorstellung hinsichtlich eines Bauteils oder Produkts zu überprüfen.

1.     Überprüfung der Struktur des Produktdatenblatt (PDB):
Die Struktur ist im Grunde relativ fest vorgegeben. Neben den Anforderungen, die sich aus dem Produktdesign ergeben (Abmaße, Oberflächen, Toleranzen,etc.), werden organisatorische Daten aufgenommen (Stückzahlen, Zielkosten, Varianten etc.). Ergänzend dazu können eine Vielzahl von zusätzlichen Randbedingungen relevant sein, die in dem Datenblatt erfasst werden müssen (z.B. kapazitive und logistische Restriktionen), um die Bearbeitungsaufgabe vollständig abzubilden.
Bevor mit der eigentlichen Befüllung des PDB begonnen wird, ist also die Struktur und Vollständigkeit zu überprüfen.

2.     Befüllung des PDB:
Nachdem die Struktur des PDB überprüft wurde, werden die abgefragten Daten in das Datenblatt übertragen. Die meisten Daten müssten an anderen Stellen bereits vorliegen, sodass die wesentliche Aufgabe darin besteht, die Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammen zu führen. 

3.     Archivierung:
Damit das PDB für die weiteren Recherchen zur Verfügung steht, ist es so zu archivieren, dass möglichst viele Mitarbeiter Zugriff auf die enthaltenen Informationen haben. Kommen im Laufe der Technologierecherche neue Informationen zur Bearbeitung des Werkstücks hinzu, so sind diese in dem PDB zu ergänzen.

Der Aufwand dieser Methode ist sehr variabel und abhängig von der Komplexität des Bauteils/ des Produkts und dem Umfang der Informationen, die aufgenommen werden sollen. Da die notwendigen Daten aber in der Regel bereits in dem Unternehmen vorliegen, ist der Aufwand der Methode begrenzt.

Eingangsinformationen

    Bearbeitungsaufgabe/ Bauteil


      Ausgangsinformationen

      • Produktdatenblatt
      • Vollständige Informationen zur Generierung der Technologiealternativen

      Experten