Mindmapping

Kurzbeschreibung

Mindmapping ist eine Methode zur gehirngerechten Visualisierung von Besprechungsergebnissen, Vorgehensweisen etc. Die zentrale Problemstellung wird dabei in die Mitte eines Blattes geschrieben. Um das Problem herum werden Schlüsselbegriffe von Lösungsmöglichkeiten strukturiert notiert.

Ziel der Methode ist es, zu einem zentralen Problem strukturierte Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

  • Das zentrale Thema wird in die Mitte eines Papierbogens geschrieben und sichtbar umkreist. Alternativ kann dies auch digital am Computer geschehen.
  • Ausgehend von diesem Kreis werden Verästelungen gebildet, welche das Thema in einzelne Bereiche gliedern. Es entstehen Assoziationen und Ideen, die um das zentrale Thema herum aufgeschrieben werden bzw. mit dem Einfall auslösenden Schlüsselwort verbunden. Diese stellen meistens Oberbegriffe oder Schlüsselwörter dar von deren Ästen wiederum weitere Zweige zur Konkretisierung des Teilproblems gebildet werden können. Dies geschieht solange, bis den Beteiligten nichts mehr zur Thematik einfällt.
  • Die Ideen werden durch Äste,  Zweige und Nebenzweige verbunden
  • An jedem Ast wird ein Stichwort notiert
  • Als Gedankenstütze für bestimmte Bereiche können 'Hinweisschilder', wie beispielsweise Ausrufe- oder Fragezeichen, genutzt werden. Auch Farben können eine übersichtliche Visualisierung erhöhen.

Abb. 1: Prinzipieller Aufbau einer Mindmap

Tipp:

Bei der Nutzung einer Mindmap von verschiedenen Personen, sollte diese möglichst gemeinsam erstellt werden, um mögliche Verständnis und Assoziationsschwierigkeiten später zu vermeiden.

Mindmapping ist eine Methode zur Strukturierung von Daten eines Problems in bildlicher Form. So wird sprachliches mit bildhaftem Denken verknüpft, was zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit des menschlichen Denkens führen kann. Die Übersicht über das Problem nimmt zu. Die Methode basiert auf der modernen Gehirnforschung und auf der Aufgabenteilung zwischen den beiden Hemisphären des Großhirns.

Zu den Vorteilen der Methode Mindmapping gehören, dass

  • alle Gedanken und Ideen berücksichtigt, hierarchisiert und strukturiert werden,
  • das Thema und der Inhalt kann durch die strukturierte Visualisierung schnell erfasst werden können,
  • Punkte, die bisher wenig entwickelt wurden, deutlich werden
  • die Mindmap stets erweitert werden kann.

Allerdings ist bei dieser Methode keine Anonymität gegeben, was als Nachteil gesehen werden kann.

  • Buzan, T.: Das Mind-Map-Buch. mvg, 1998
  • Kirckhoff, M.: Mind Mapping: Die Synthese von sprachlichem und bildhaftem Denken. Synchron-Verlag, Berlin, 1988
  • Hugl,U.: Qualitative Inhaltsanalyse und Mind-Mapping. Gabler-Verlag, Wiesbaden, 1995

Eingangsinformationen

  • Thema/Problemstellung
  • Wissen und Erfahrung der Anwender

Ausgangsinformationen

Mindmap mit Lösungsmöglichkeiten