Lostusblüten-Technik

Kurzbeschreibung

Die Kreativitätstechnik Lotusblüte geht auf Yasuo Matsumura, Präsident von Clover Mamagement Research in Chiba City, Japan zurück. Das Muster der Lotusblüte dient dazu, zu einem zentralen Problem in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu produzieren. Dies erfolgt indem erste Ideen gefunden werden, daraufhin die genannten Ideen aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Das Ziel ist es, mit einem Kollektiv in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu produzieren, indem geäußerte Ideen aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Um für die Lösung eines Problems erste Ideen zu finden, wird dazu wird das Muster der Lotusblüte herangezogen. Dieses steht Ihnen als Vorlage unter „Werkzeuge“ zur Verfügung.  In das Zentrum der Blüte wird die Aufgabe/Problemstellung eingetragen. In einem ersten kreativen Schritt werden Ideen in die angrenzenden Felder eingetragen. Jede Idee bildet in einem weiteren Schritt einen neuen Ausgangspunkt für weitere Blütenblätter. So entstehen acht Blätter mit jeweils acht detaillierten Ideen.

Abb 1: Ideenfindung mit Hilfe des Lotusblüten-Diagramms

Die Vorteile der Methode Lotusblüte sind, dass

  • sie mit geringem Aufwand verbunden ist,
  • in kurzer Zeit viele Ideen generiert werden,
  • die Ideen schnell konkretisiert werden und
  • sich auf sich auf die Aufgabe fokussiert wird.

Die Methode eignet sich besonders gut für Produkt- und Prozessableitungen (Verbesserungen).

  • Gausemeier, J.; Ebbesmeyer, P.; Kallmeyer, F.: Produktinnovation. Carl Hanser Verlag, München, 2001

Eingangsinformationen

·         Das Problem, zu dem Lösungen gefunden werden sollen.


Ausgangsinformationen

  • Ideen
  • Produktideen
  • Gedankenblitze
  • Produktkonzepte
  • Analogien
  • etc.
  • Heinz Nixdorf Institut, 
    Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier 
    (http://www.hni.uni-paderborn.de/spe)
  • UNITY AG
    (
    http://www.unity.de)