Abstraktion

Kurzbeschreibung

Durch eine Detailreduktion und somit einer geringeren Komplexität, wird das schnellere Verständnis eines Nutzers unterstützt. Die Abstraktion ermöglicht somit das Wesentliche zu erkennen.

Ziel der Abstraktion ist es, das Verständnis über bestimmte Informationen durch Reduzierung der Detailinformationen zu fördern und das Wesentliche zu erkennen. Durch eine geringere Kompliziertheit für den Nutzer der Information wird ein schnelleres Verständnis unterstützt. Abschließend liegt eine vereinfachte Beschreibung der Situation vor.

Wenn aktuell der Informationsstand schwer verstanden werden kann, sind Informationen zusammenzufassen oder zu reduzieren.

Im Mittelpunkt der Methode steht nicht die Vermittlung der Informationen selbst, sondern vielmehr das Aufzeigen der verknüpften Informationsinhalte.

Werden Informationen abstrahiert, darf die anschließende Detaillierung nicht ausbleiben
(vgl. Abb. 2). Ansonsten ist ein Vergleich mit den Informationen nicht möglich, die eine Abstraktion notwendig gemacht haben.

Bei der Abstraktion werden Dinge unter einem Begriff subsumiert, wenn sie gleiche, explizit benennbare Eigenschaften haben. Alle Informationen, die eine gleiche Ausprägung dieser Eigenschaften haben, werden in einem Begriff zusammengefasst.

Die Vorteile der Methode sind, dass :

  • der Bearbeiter in der Lage ist neue Lösungswege zu erabeiten, durch das Lösen von Fixierungen und
  • durch den veränderten Blickwinkel die Schaffung von Analogien unterstützt wird, sodass eine Situation mithilfe von Erkenntnissen aus anderen Disziplinen besser verstanden werden kann.
  • Pahl,G.;Beitz,W.: Konstruktionslehre. Springer-Verlag, Berlin, 1993
  • Ehrlenspiel, K.: Integrierte Produktentwicklung: Methoden für Prozessorganisation, Produktentwicklung und Konstruktion.
    Hanser Verlag, München, 2003

Eingangsinformationen

Aufgabenstellung, Problem


Ausgangsinformationen

Abstrahierte Problem- /Aufgabenstellung

Experten

  • Lehrstuhl für Produktentwicklung,
    Prof. Lindemann
    (www.pe.mw.tum.de)
  • Heinz Nixdorf Institut,
    Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier
    (http://www.hni.uni-paderborn.de/pe)
  • UNITY AG
    (http://www.unity.de)