Vernetzungsstrukturen in der Digitalen Fabrik
Status, Trends und Empfehlungen

Vernetzungsstrukturen in der Digitalen Fabrik

Willem Keijzer , Matthias Kreimeyer , Rainer Schack , Udo Lindemann , Michael F. Zäh

Erscheinungsjahr: 2006

Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen bezüglich der Produktqualität, kürzerer Produktlebenszyklen und Entwicklungszeiten sowie der Flexibilität wächst der Bedarf nach besseren Verfahren zur Kopplung der Produkt- und Prozessentwicklung. Hier gewinnen die Methoden der Digitalen Fabrik als Lösungsansatz für die Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung.

In den vergangenen Jahren wurden bereits einzelne Methoden in den Unternehmen eingeführt und Erfahrungen gesammelt. Projekterfahrungen zeigen aber, dass es in vielen Unternehmen bezüglich der Umsetzung der Digitalen Fabrik noch einen großen Handlungsbedarf gibt. Insbesondere bei der Vernetzung zwischen den verschiedenen Bereichen und Abteilungen, die eng miteinander zusammenarbeiten sollen, herrscht oft Unklarheit, wie diese Kooperationsprozesse effizient und effektiv gestaltet werden können. Dies trifft gleichermaßen für die Zusammenarbeit zwischen den Partnern entlang der automobilen Prozesskette zu. Bisherige Studien und Fachvorträge beschäftigen sich häufig mit den technischen Aspekten der Digitalen Fabrik. Wesentliche Potentiale liegen aber im Rollenspiel der beteiligten Partner und deren Zusammenarbeit. Aus diesem Anlass haben die Nexolab GmbH, der Lehrstuhl für Produktentwicklung und das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München die vorliegende Studie zu Vernetzungsstrukturen innerhalb der Digitalen Fabrik durchgeführt. In der Studie werden Status und Trends der Zusammenarbeit sowie Handlungsempfehlungen zur Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachbereiche und Partner der Digitalen Fabrik in der Automobilindustrie ausführlich dargestellt.